Mediensuchtprävention

Surfen, chatten und spielen gehört für Kinder und Jugendliche inzwischen zum Alltag. Sie trauen sich an die unterschiedlichsten Geräte und Funktionen heran und probieren deren Nutzungsmöglichkeiten aus. Die Fähigkeit, sich solche Dinge durch Ausprobieren zu erschließen, hat zu der Bezeichnung „digital natives“ geführt. Oftmals kann es aber auch schnell zu einem übermäßigen Konsum von Computerspielen oder Sozialen Netzwerken führen.
An diesem Punkt ist es wichtig, dass Eltern, Lehrer*innen und Sozial-/Medienpädagogen*innen Hand in Hand arbeiten und die Kinder und Jugendlichen aufklären können, bevor es zu einem ausgeprägten Suchtverhalten kommt.

Es ist wichtig, Maßnahmen zur Prävention von Medienabhängigkeit innerhalb der Suchtprävention zu verorten, denn Medienabhängigkeit kann zu einer Suchterkrankung werden, der aufgrund allumfassender Technologisierung schwer zu entrinnen ist. Maßnahmen, welche übermäßigen Medienkonsum kritisch reflektieren und dazu anstoßen das Verhalten zu ändern werden immer wichtiger im Bereich der Gesundheitsförderung.

Der medienfux hat sich die Mediensuchtprävention zur Aufgabe gemacht und gibt immer wieder an Schulen, Universitäten oder auch in Unternehmen Workshops oder Seminare zu dem Thema. Die Teilnehmenden werden dazu angeregt über ihr eigenes Medienverhalten nachzudenken oder auch das von anderen wahrzunehmen, um gegebenenfalls intervenieren zu können.